Der Friedenskreis lud am 8. März 2026 zu einer besonderen Veranstaltung in die Evangelische Kirche ein.
Zu Gast waren „Die Amtsbrüder“ , das sind Manni Kehr (Münster) und Uli Preuss (Sulingen). Sie stellten die Geschichte der Friedensbewegung in Liedern vor. Die Havixbeckerinnen und Havixbecker erlebten ein berührendes Konzert. Viele kannten diese Lieder, hörten sie gern und sangen sie immer wieder mit, wenn auch oft mit wehmütigen Gefühlen, z.B. „Sag mir wo die Blumen sind“, „Donna nobis pacem“ oder „Der Graben“ von Kurt Tucholsky. Lieder also, die von der Sehnsucht nach Frieden singen, der doch derzeit soweit entfernt und manchmal fast unerreichbar erscheint. In der Tat waren einige der Lieder über Krieg und Frieden schwere Kost, andere gaben trotz allem Leid und aller Not die Hoffnung nicht auf und ermutigten, aktiv fürFrieden und Versöhnung einzutreten. So heißt es in dem Lied von Tucholsky letztlich: „Reicht die Bruderhand als schönste aller Gaben, übern Graben Leute, übern Graben!“
Manni Kehr und Uli Preuss boten eine Auswahl von Antikriegsliedern aus der Zeit des Spätmittelalters bis heute. Zum Repertoire gehörten alte Volkslieder wie „Es ist ein Schnitter, der heißt Tod“ bis hin zu modernen bekannten und auch weniger bekannten Songs, u.a. von Franz-Josef Degenhardt, Wolf Biermann, Reinhard Mey und Hannes Wader. Das Duo erläuterte alle Lieder kurz und unterhaltsam und boten diese auch humorvoll dar. Manni Kehr spielte dabei Gitarre, Uli Preuss Klavier.
Der Tag der Veranstaltung (8. März) ist der Internationale Frauentag. Auch daran erinnerten die Künstler musikalisch.
Der Eintritt war frei. Der Friedenskreis bat um Spenden für „Ärzte ohne Grenzen“ und freute sich über eine schöne Summe.


